Jenseitskontakte mit Lenormandkarten: Einfühlsame Botschaften aus der geistigen Welt

Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt oft eine tiefe Sehnsucht nach einem Zeichen oder einer Botschaft aus dem Jenseits. Viele Menschen fragen sich, wie sie mit Verstorbenen in Kontakt treten und Trost oder Antworten erhalten können. Lenormandkarten können hierbei ein sanftes, respektvolles Werkzeug sein, um spirituelle Hinweise zu empfangen. Doch wie lässt sich eine solche Verbindung über die Lenormandkarten aufbauen, welche Symbole geben besondere Zeichen und wo sind die Grenzen einer solchen Praxis? Lenormandkarten sind in erster Linie ein Instrument der Weissagung, das uns hilft, Zusammenhänge zu verstehen und verborgene Botschaften zu entschlüsseln. Dabei ist es wichtig, behutsam und mit einer klaren Intention an eine solche Legung heranzugehen. Denn es geht nicht darum, „Geister“ heraufzubeschwören, sondern eher darum, feine Zeichen und Energien wahrzunehmen.

Wie kann eine Kontaktaufnahme mit den Karten gelingen?

Wenn Sie mit den Lenormandkarten eine Botschaft aus der geistigen Welt erfragen möchten, sollten Sie dies mit Achtsamkeit und Ehrfurcht tun. Hier sind einige Schritte, die Ihnen helfen können:

  1. Einen geschützten Raum schaffen: Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung, zünden Sie eine Kerze an und meditieren Sie kurz. Legen Sie, wenn möglich, einen Gegenstand dazu, der Sie mit dieser Person verbindet. Legen Sie nur dann, wenn Sie sich gut fühlen, nicht bei Krankheit oder Unwohlsein. Eine bewusste Einladung an die jenseitige Welt hilft, die Verbindung klarer wahrzunehmen.
  2. Bereitschaft zur Kommunikation prüfen: Eingangs sollten Sie unbedingt Ihre „Kontaktperson“ fragen, ob sie mit Ihnen kommunizieren möchte. Dafür eignet sich die Frage: «Bist du bereit, mit mir zu kommunizieren?» Ziehen Sie hierzu eine Karte. Eine positive Karte deutet auf eine Bereitschaft hin. Bei neutralen oder negativen Karten sollten Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Alternativ können Sie ein eigenes Zeichen festlegen, zum Beispiel gerade Zahlen (höher als 10 als Quersumme gerechnet) für ein Ja und ungerade Zahlen für ein Nein.
  3. Klare Intention setzen: Je klarer die Frage, desto klarer die Antwort. Die geistige Welt ist jedoch kein Orakel, das man willkürlich nach der eigenen Zukunft befragen sollte. Wenn bereits über längere Zeit ein guter Draht zu einem Verstorbenen aufgebaut wurde, kann es funktionieren, vorsichtig nach persönlichen Entwicklungen zu fragen. Doch gerade wenn der Kontakt neu ist, sollte man sich darauf konzentrieren, welche Botschaften die geistige Welt von sich aus geben möchte. Mit der Tür ins Haus zu fallen, ist nicht angemessen und könnte eher den Kontakt verhindern. Respekt und Geduld sind essenziell, um eine sanfte Verbindung herzustellen.
  4. Die richtige Fragestellung wählen: Statt einer geschlossenen Frage wie «Geht es dir gut?», formulieren Sie offene Fragen wie:
    • «Welche Botschaft kannst du mir mit auf den Weg geben?»
    • «Was hättest du mir gerne vor deinem Tod noch mitgeteilt?»
    • «Welche Zeichen kann ich im Alltag wahrnehmen, um die Verbindung mit dir zu spüren?»
    • «Wie geht es dir?»
    • «Welche Botschaft möchtest du mir über unsere gemeinsame Zeit übermitteln?»
    • «Welchen wichtigen Rat hast du heute für mich?»
  5. Die richtige Legemethode wählen:
    • Verzichten Sie auf die Große Tafel: Jenseitskontakte enthalten meist gezielte Botschaften, keine langen Geschichten. In der Großen Tafel könnte zu viel hineininterpretiert werden, wodurch die eigentliche Botschaft verborgen bleibt. Zudem sind Große Tafeln darauf ausgelegt, Entwicklungen und Verläufe aufzuzeigen, während es bei Jenseitskontakten darum geht, eine klare und unmittelbare Botschaft zu erhalten. Klares Argument gegen die Große Tafel: Sie enthält viel zu viele Informationen, die so nicht alle aus der geistigen Welt stammen können, weil diese sich für gewöhnlich kurzfasst und nicht alles wild durcheinander erzählt. Als geeignetes Medium fällt die Große Tafel also durch.
    • Minilegungen mit drei Karten sind ideal: Diese kleine, fokussierte Legung überfordert weder Sie beim Deuten noch die geistige Welt beim „Versenden“ der Botschaft. Verstorbene hinterlassen keine Fülle an Botschaften, sondern eher eine gezielte Information. Drei Karten ergeben eine klare, kompakte Botschaft und verhindern, dass zu viele Details fehlinterpretiert werden. So bleibt die Kernbotschaft erhalten, und Sie können sich voll und ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren – denn genau darum geht es bei der Kommunikation mit der geistigen Welt.
  6. Die Karten achtsam interpretieren: Lassen Sie sich Zeit, um die Zeichen und Symbole zu deuten. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition und achten Sie auf wiederkehrende Muster oder besondere Konstellationen. Viele Mitglieder meiner Facebook-Lerngruppe berichten, dass Verstorbene gerne mit Wiederholungen arbeiten. So kann es vorkommen, dass eine sehr ähnliche Kartenkombination bei einer späteren Séance wieder erscheint – sogar mit unterschiedlichen Kartendecks. Dies sind klare Signale für eine Kontaktbereitschaft und eine Verstärkung der „Durchgabe“. Achten Sie auf diese Wiederholungen als mögliche Bestätigung einer jenseitigen Kommunikation.
  7. Gezielt eine verstorbene Person ansprechen: Es ist ratsam, nicht einfach wahllos die „geistige Welt oder die geistigen Helfer“ anzurufen, sondern gezielt eine bestimmte verstorbene Person zu benennen. Wo Licht ist, ist auch Schatten – nicht alle Wesen in der geistigen Welt sind wohlgesinnt. Wer einfach in den Raum fragt, ob jemand da ist, könnte unerwünschte Kontakte anziehen. Indem Sie sich bewusst auf eine bestimmte Seele konzentrieren und respektvoll mit ihr kommunizieren, minimieren Sie das Risiko, versehentlich eine unerwünschte Präsenz einzuladen. Im echten Leben möchte man sich ja auch nicht wahllos jedem anvertrauen oder von jedem „Dahergelaufenen“ einen Rat annehmen.

Welche Lenormandkarten senden klare Botschaften aus der geistigen Welt?

Bestimmte Karten besitzen bei Jenseits-Legungen eine Signalwirkung. Tauchen diese Symbole auf, sollten Sie Ihnen Beachtung schenken:

  • Die Lilie: Symbolisiert den Frieden, der häufige beim Verstorbenen oder Fragenden eine Rolle in Bezug auf den Jenseitskontakt steht.
  • Der Sarg: Steht für Abschied und die Trauer. Er kann signalisieren, dass es um Loslassen geht.
  • Der Stern: Verbindung zur spirituellen Ebene, Eingebungen und klare Botschaften. Achten Sie hier darauf, ob der Fuchs reinschaut. Entweder sind Sie nicht an die richtige Seele geraten oder Sie machen sich möglichweise falsche Vorstellungen von dem Jenseitskontakt.
  • Der Brief: Kann mit den Nachbarkarten für eine klare Botschaft stehen. Nach dem Motto: „Ich will dir damit etwas mitteilen.“
  • Der Baum: Gibt einen Hinweis auf die Lebenszeit des Verstorbenen oder auf das Leben der Ratsuchenden.
  • Der Turm: Erscheint er, würde ich empfehlen, entweder die Frage zu überdenken oder den Zeitpunkt. Der Turm könnte anzeigen, dass man gerade nicht „durchkommt“ oder es auf Ihre keine passende Antwort aus der geistigen Welt gibt. Besonders gilt dies für Kombis mit Sarg oder Berg!
  • Das Buch: Diese Karte gemahnt Vorsicht. Sie kann signalisieren, dass es für eine Befragung nicht der richtige Zeitpunkt ist oder wir auf die gestellte Frage aus gewissen Gründen jetzt keine Antwort erhalten sollen. Lesen Sie dazu unbedingt diesen Beitrag über die verborgenen Botschaften des Buches.
  • Das Kreuz: Kommt das Kreuz zu liegen, möchte die „Kontaktperson“ auf etwas besonders hinweisen. Sie verleiht damit ihrer Durchgabe Ausdruck. Unbedingt beachten!

Zusatzkarten als starke Botschafter

  • Die Brücke: Symbolisiert die Verbindung und Begegnung zwischen Ihnen beiden – wortwörtlich die Brücke zur geistigen Welt. Hier gilt es auf die Nachbarkarten zu achten, da diese mehr über die bestehende Verbindung Auskunft geben. Ist sie gerade gewollt, sollte sie ruhen, darf mehr gefragt werden etc.?
  • Der Hafen: Eine wichtige Karte in Bezug auf die Ankunft im Jenseits. Sie kann zu erkennen geben, dass die Seele ihre neue Heimat gefunden hat (wenn der Tod noch nicht lange her ist).
  • Der Kuss: Zeigt eine liebevollle Geste der verstorbenen Seele. Sie möchte damit ihre Zuneigung und Nähe zum Ausdruck bringen. Der Kuss kann als Umarmung verstanden werden.
  • Der Engel: Die höchste Karte im gesamten „Spiel“. Starker Hinweis, dass Sie nicht „alleine“ sind und eng mit Ihren Liebsten verbunden. Sie stehen Ihnen bei.
  • Die Schreibfeder / Telefon: Kann ähnlich wie der Brief als Botschafter betrachtet werden. Hierzu sind ebenfalls die Nachbarkarten wichtig.

Die aufgeführten Symbole sind in all meinen Lenormand Zusatzkartendecks enthalten. Sie finden diese hier.

Die Grenzen der Karten – emotional und ethisch

So wertvoll spirituelle Zeichen sein können, sollten sie nicht als absolute Wahrheit betrachtet werden. Lenormandkarten sind ein Werkzeug zur Selbstreflexion und können Trost spenden, aber sie ersetzen keine professionelle Trauerbewältigung oder Therapie. Wenn Sie merken, dass der Verlust Sie zu sehr belastet, kann es hilfreich sein, mit einer Fachperson zu sprechen.

Nochmals möchte ich betonen, dass die geistige Welt kein Medium ist, das Ihnen Auskunft über jede noch so kleine oder große Thematik gibt. Ausquetschen ist ein No-Go, was dazu führen kann, dass die Quelle für immer versiegt. Gehen Sie respektvoll mit der anderen Seite um und erkennen Sie die Grenzen der Befragungsmöglichkeiten an.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Botschaften aus dem Jenseits, die sich in den Lenormandkarten sichtbar machen, nicht immer exakt auf das antworten, was gefragt bzw. mitunter sogar gewünscht oder erwartet wurde. Oftmals ergeben sich Einblicke, die völlig überraschend sind. Dafür sollte man bereit sein. Was das Jenseits mit Sicherheit nicht durchgibt, sind langjährige Vorschauen auf Lebensereignisse, detailreiche Darstellungen oder – ganz wichtig – wie jemand anderes zu einem steht. Alles, was über die eigene Person hinausgehen, liegt nicht im Auskunftsbereich des jenseitigen Gegenübers. Demzufolge sind die Grenzen der Botschaften und somit auch der Interpretationsmöglichkeiten ziemlich klar abgesteckt.

Fazit: Ein liebevoller Blick in die jenseitige Welt

Die Lenormandkarten können ein sanftes Medium sein, um feine Botschaften aus der geistigen Welt zu empfangen. Sie laden dazu ein, auf Zeichen zu achten, ohne sich in der Suche nach Beweisen zu verlieren. Wichtig ist eine achtsame Herangehensweise mit einer liebevollen Intention. Wenn Sie sich behutsam auf diese Erfahrung einlassen, können Sie Trost finden und ein Gefühl der Verbundenheit mit Ihren Lieben bewahren. Besonders hilfreich sind bestimmte Lenormandsymbole, die als direkte Zeichen zu verstehen sind und die Verständigung vereinfachen.

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