Lenormandkarten einfach lernen und erfolgreich deuten
Kategorie: Know-how für Kenner
Für Fortgeschrittene gibt es hier das ideale Material, um sich mit Lenormand weiterzubilden. Dabei geht es um Deutungstechniken für die Große Tafel, spezielle Legesysteme, Zusatzkarten uvm.
Die Korrespondenzkarten in der Großen Tafel sind eine weitere unentbehrliche Deutungstechnik für das Lenormand. In diesem vorhergehenden Beitrag schauten wir uns die Spiegelkarten genau an. Nun möchte ich Ihnen erklären, was Korrespondenzkarten sind und welche grundlegenden Aussagen sie über die zukünftige Situation der Ratsuchenden machen. Genau wie über die Spiegeltechnik lassen sich mit der Methode des Korrespondierens wichtige Botschaften herausarbeiten.
Die Doppelung in der Großen Tafel ist ein wesentlicher Bestandteil der Kartendeutung. Ich zähle sie sogar zu den deutlichsten und zuverlässigsten Botschaftern, welche das Kartenbild zu bieten hat. Daher steht die Doppelung für mich in der Deutung der Lenormandkarten mit an oberster Stelle. Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Werkzeug ist unverzichtbar! In diesem Beitrag erkläre ich Ihnen, woran sie Doppelungen in der Großen Tafel erkennen und wie Sie diese deuten. Wenn Sie das Prinzip einmal verstanden haben, werden Sie von Deutung zu Deutung immer schneller Doppelungen filtern und wie ein Fuchs das Kartenbild instinktiv danach durchkämen.
Die Lichtblick Lenormand Zusatzkarte 39 ist die Glocke. Deren Bedeutung und Botschaften möchte ich Ihnen heute genauer vorstellen. Auf der Karte, siehe Bild unten, ist eine antike, kupferne Glocke abgebildet. Keine mächtige Kirchenglocke, sondern eine, die einst in bürgerlichen Haushalten zu finden war. Im Hintergrund der Glocke ist ein mittelalterliches Stadtleben skizziert. Es erinnert daran, welchen außerordentlichen großen Einfluss Glockenläuten auf das persönliche und gesellschaftliche Leben einst hatte. Im Alltag dienten kleine Glocken (seit dem 20. Jhd. sind es eher Klingeln) dazu, die Gemeinschaft zusammenzurufen: Zum Speisen, zum Arbeiten oder für Festtagszeremonien. Erinnern Sie sich an das Weihnachtsglöckchen, das einst für die Kinder geläutet wurde, wenn das Christkind kam?
In Notfällen wurden früher große Glocken geläutet, um die Menschen zu warnen oder für Einsätze zusammenzutrommeln. Zur Geburt und beim Tod eines Menschen erklangen die Glocken in Haus und Hof, um alle Anwesenden über das Ereignis in Kenntnis zu setzen. Schneller hätte selbst die Flüsterpost nicht funktioniert.
Die Tür als traditionelles Sinnbild
Glocke, Lichtblick Lenormand Zusatzkarten
In der Chronik der Lenormand-Symbole ist gerade die Verwendung christlicher Ursymbole beispielhaft und bezeichnend für den Ausgangspunkt ihrer Entstehung – ein zutiefst vom Katholizismus geprägtes Frankreich, der Geburtsstätte Mme Lenormands. Man denke nur an Kreuz, Fische, Schlüssel oder Lilien, die allesamt zum mannigfaltigen Symbolreich des Christentums zählen.
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